Dieser Vorschlag wurde abgelehnt, weil:
ÖV-Gärten – ÖV-Haltestellen, mit Schatten im Sommer und Sonne im Winter, mit weniger Lärm weniger Feinstaub, dafür mehr Blüten- und Kräuterduft!
- Bushaltestellen sind oft an lärmigen, staubigen und im Sommer heissen Strassen, Durch die Glasdächer und Rückwände sind sie zwar freundlich, offen und hell, aber bei Hitzetagen verschärft sich das Problem unter dem Glas noch und Staub und Lärm werden mit Glas auch nicht weniger. Oft ist für die Kronen oder die Wurzeln von Bäumen wenig Platz, die Orte eigenen sich aus anderen Gründen nicht für Bäume oder junge Bäume hätten mit freundlichen Nachbar-Pflanzen ein besseres, längeres Leben. Wie könnten ÖV-Haltestellen zB. mit Früchte tragenden Kletterpflanzen und anderen Nutzpflanzen vor allem im Sommer beschattet werden und im Winter doch möglichst offene Haltestellen bieten? Wie können z.B. mit vertikalen Gärten gleichzeitig Biodiversität gefördert, Lärm- und (Fein-)Staub reduziert und eine Ernte hervorgebracht werden, die reif, nährstoffreich und vielfältig ist? Was braucht es, damit Gruppen in der Nachbarschaft zusammenfinden und sich nicht nur für Pflanz-Events committen, sondern auch danach für die Pflege und Ernte? Mit solchen und weiteren Fragen starten wir Community-Building-Prozesse zum Thema, z.B. Flyer- und Standaktionen, Begehungen und Workshops. Zur Vorbereitung kontaktieren wir Schlüsselorganisationen und -Personen, Anwohner*innnen und angrenzende Grundeigentümer*innen. Für eine möglichst breite Beteiligung verschiedenster Bevölkerungsgruppen engagieren wir Schüler*innen oder Lehrlinge, die Flyertexte in die Srache ihrer Eltern übersetzen. Ein gemeinsames Engagement für Nutzgärten bei ÖV-Haltestellen fördert potenziell eine breite Palette an Beziehungen und (Resilienz-) Netzwerken unter den ÖV-Nutzenden und mit der Nachbarschaft. – (Gesundes)Essen ist ein über alle Generationen und Bevölkerungsgruppen hinweg verbindendes, im Alltags sehr präsentes Thema (vgl. nudging, triggern von Alltagsentscheidungen). Gleichzeitig sind gemeinschaftliches Engagement und gelebte Nachhaltigkeits-Info bei ÖV-Haltestellen im öffentlichen Raum sehr publikumswirksam.
- Welchen Mehrwert bietet deine Idee für das Klima & die Umwelt oder Kinder & Jugendliche?
- sehr sichtbar im öff. Raum / Alltag erreicht viele verschieden Bevölkerungsgruppen / Generationen niederschwelliger Einstieg für Kulturwandel bez. nachhaltige Ernährungsstile, Umwelt, Klima stösst dichtes, vielschichtiges Lernen an zu: CoDesign / CoCreation / CoManagement nachhaltige Lebensmittel / Ernährung nachhaltige Quartier- / Stadtentwicklung Möglichkeiten, mit Freude und wertvollen Beziehungen gleichzeitig einen erfüllenden Alltag und ein ressourcenleichtes Leben zu gestalten
- Verantwortlichkeit
- Ich gebe das Projekt im Namen einer Organisation / juristische Persönlichkeit (z.B. Verein) ein und möchte das Projekt in deren Namen durchführen.
- Hier kannst du freiwillig weitere Angaben über dich / deine Gruppe veröffentlichen.
- Unsere Stadt-Ideen sind aus Vorarbeiten für einen Lehrgang "Community-Gärtner*in* entstanden. Mit einer Palette an Anknüpfungspunkten sollen möglichst viele im Alltag abgeholt und vom Wandel angezogen werden. Die Ideen können unabhängig voneinander einzeln umgesetzt werden, aber auch kombiniert – mit mehr als der Summe der Einzel-Wirkungen. Webseiten https://mehalsgmues.ch/technikum/ und https://bit.ly/INUAatEFZ Linkedin https://www.linkedin.com/groups/13949845 und https://bit.ly/lnINUAatEFZ
- Wo findet deine Stadtidee statt?
- Ganz Zürich – wir arbeiten gerne mit Menschen, Gruppen und Organisationen aus allen Quartieren zusammen, macht mit!
- Findet deine Idee (teilweise) auf öffentlichem Grund statt?
- Ja
- Zeitplan:
- Dez 2021 (lokale) Schlüsselorganisationen und -Personen kontaktieren Dez bis Feb. 2022 Vorbereiten von Kommunikationsmaterial, PR-/Medienarbeit, Community-Building März 2022 Begehungen vorbereiten April 2022 Workshops vorbereiten Mai bis Okt 2022 Begehungen und Workshops durchführen, ev. Zusammenarbeit mit anderen Stadt-Ideen aufgleisen Juli bis Dez 2022 Auswertung der Begehungen und Workshops sowie Kommunikation mit allen Beteiligten bez. Weiterentwicklung initiieren
- Total beantragtes Budget (in CHF):
- 9999
- Budgetaufschlüsselung
- 300 Reach-Out und Koordination von Mitwirkenden, Expert*innen und Partnerorganisationen 400 PR-Arbeit / Kommunikation, Ansprechen, Befragen, Mapping von Stakeholdern 200 Konzept für Vorgehen und Community-Building-Prozesse erarbeiten 700 einfache Flyer erarbeiten (Koordination, Texte, Grafik) 700 Flyer drucken und verteilen (durch Schüler*innen gegen ein Taschengeld) 300 Taschengeld für Standaktionen von Schüler*innen im Quartier 900 Drei Begehungen bzw. Spazier-Workshops planen, organisieren, durchführen und auswerten 1800 Drei Konkretisierungs-Workshops planen, organisieren, durchführen und auswerten 1800 Expert*innen-Begleitung, Coaching und Unterstützung der Vorbereitung und Durchführung 1300 drei Raum- und Einrichtungsmieten inkl. Reinigung und Verbrauchsmaterial 600 Endauswertung und Kommunikation an Stakeholder*innen, anstossen der Weiterentwicklung 999 Unvorhergesehenes 10%
- Bemerkungen / offene Fragen
- Macht mit! Zur Inspiration eine Phantasiereise von einer grauen zu einer grünen, lebensfreundlichen Strasse: 2 1/2 min Animation (von Jan Kamensky) https://youtu.be/tR_IE5XQ6bw Weitere Inspiration: "the edible bus stop" http://theediblebusstop.org/permanent-spaces/ Weitere vorher-nachher-Photomontagen von uns: https://drive.google.com/drive/folders/1ekolmgDnQwazI19Cgux1_s5DszZGXwpV?usp=sharing und ein https://lnkd.in/dfrnP4py ...und eine 3 1/2 min Animation zu Gärtnern in den Alltagsräumen Deiner Stadt https://lnkd.in/dfrnP4py vom European Forum on Urban Agriculture (EFUA)
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