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Kurzzusammenfassung

Das Projekt schafft einen kollaborativen Raum, in dem Unternehmen gemeinsam konkrete Klimaschutz-Experimente im Quartier umsetzen. In kurzen Aktionszyklen entstehen praxisnahe Lösungen mit messbarer Wirkung statt reiner Strategien. So wird Kooperation zur Grundlage für lokale Emissionsreduktion und skalierbare Ansätze.

Netto-Null-Unternehmen: Gemeinsam lokal handeln, statt nur global zu berichten.

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Was soll entstehen?
Viele Unternehmen stecken derzeit in Zyklen aus Berichtswesen, Compliance und Reputationsmanagement fest, was ihre Nachhaltigkeitsteams überlastet und von messbarem Impact entfremdet. Von außen betrachtet wirkt die Agenda der „Corporate Social Responsibility“ oft intransparent und wenig nachvollziehbar. Was stattdessen möglich ist: Ein städtisch unterstützter, präkompetitiver Kollaborationsraum, in dem Unternehmen zusammenkommen, um echte lokale Experimente durchzuführen, die ihre Emissionen reduzieren und lokale Ökosysteme stärken. Kleine Kohorten von 5–10 Unternehmen (branchenübergreifend) verpflichten sich zu einem 3–6-monatigen „Aktionszyklus“, in dem sie gemeinsame Herausforderungen bei Net-Zero-Zielen identifizieren – etwa Lieferemissionen, Lebensmittelbeschaffung, Pendelverkehr der Mitarbeitenden, Materialabfälle oder bedrohte Lieferketten. In moderierten Design-Thinking-Workshops entwickeln, testen und implementieren die Unternehmen dann gemeinsam praktische Lösungen, die direkt im realen Nachbarschaftskontext erprobt werden können. Anstatt Strategien zu schreiben, entstehen Experimente, die messbare Emissionsreduktionen erzeugen und gleichzeitig sichtbare Beteiligung in der Nachbarschaft schaffen. Ergebnisse können beispielsweise darin bestehen, gemeinsam einen Nachbarschaftsstandort zu fördern, der die Biodiversität stärkt und Mitarbeitenden auf dem Weg ins Büro die Möglichkeit für sichtbare Freiwilligenarbeit bietet. Lokale Unternehmen werden durch Koordination, fachliche Anleitung und Startfinanzierung unterstützt, um schnelle Iterationen zu ermöglichen, während ein sicherer, präkompetitiver Rahmen für Experimente gewährleistet bleibt. Wettbewerbssorgen werden so durch Klimakooperation ersetzt. Sobald erste Ergebnisse vorliegen, können Unternehmen auf Selbstfinanzierungsbasis weitermachen, sodass erfolgreiche Experimente nachhaltig skaliert werden. Durch die Ausweitung auf das gesamte Zürich wird eine neue Norm etabliert: gemeinsam lokal handeln, statt nur global zu berichten.
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Binz Alt-Wiedikon Unternehmen, die durch ihre Nachbarschaftswirkung Netto-Null erreichen wollen
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