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Kurzzusammenfassung

Ein offener Mobilitätshub stellt ein gemeinschaftlich nutzbares Cargobike rund um die Uhr zur Verfügung. Die Ausleihe erfolgt einfach digital, das Angebot ist spendenbasiert und nicht-kommerziell. So wird klimafreundliche Mobilität im Alltag zugänglich und gemeinschaftlich organisiert.

Teilen statt besitzen: Offene Cargobike-Station für emissionsfreie Quartiermobilität

Avatar: Lorenz Meyer Lorenz Meyer

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Was soll entstehen?
Im Pilotquartier Alt-Wiedikon/Binz soll ein offener Mobilitätshub für emissionsfreie Transporte entstehen: eine autonom betriebene Cargobike-Station, die allen Interessierten im Quartier ein unkommerzielles Cargobike-Sharing ermöglicht. Benötigst du für Einkäufe, Kindertransporte, Materialfahrten oder andere Quartieraktivitäten kurzfristig und spontan ein Lastenvelo? Bei der Cargobike-Station kannst du in Zukunft schnell und unkompliziert ein Lastenrad ausleihen. Die Station versteht sich als nicht-kommerzielles, spendenbasiertes Gemeinschaftsangebot. Sie ergänzt das bestehende Sharing-Angebot des Lastenradkollektivs Zürich, welches auf privaten Leihbeziehungen basiert, um eine schnelle, anonyme und verlässliche Option. Kern des Projekts ist eine robuste, wettergeschützte Abstell- und Ladeinfrastruktur für ein elektrisches Cargovelo (z. B. ein E-Trike), kombiniert mit einem einfachen, digitalen Buchungs- und Zugangssystem. Das Fahrzeug kann online reserviert werden; der Zugang erfolgt selbstständig über eine gesicherte Box mit Zahlenschloss. Der Code wird nach der Buchung automatisch zugestellt. So ist das Angebot rund um die Uhr nutzbar. Über die reine Fahrzeugnutzung hinaus soll der Mobilitätshub auch ein Ort des Wissens- und Erfahrungsaustauschs sein: (1) Weitergabe von Know-how zu Wartung, Reparatur und Alltagsnutzung von Lastenrädern im Rahmen des gemeinschaftlichen Velo-Unterhalt. (2) Sensibilisierung für klimafreundliche Alltagsmobilität und Förderung gemeinschaftlicher Organisation und Verantwortung im Quartier. (3) Vernetzung mit ähnlichen Initiativen national und international. Das Projekt ist als skalierbarer Prototyp angelegt: Funktioniert die Cargobike-Station im Pilotquartier gut, kann das Modell mit überschaubarem Aufwand auf weitere Standorte übertragen werden. Damit leistet das Projekt einen konkreten Beitrag zur Reduktion von Lärm- und Treibhausgasemissionen, zur Förderung des Teilens statt Besitzens und zur Stärkung des Gemeinwohls im Quartier Alt-Wiedikon/Binz.
Beispiel
Cargobike-Station des Kollektivs LastenVelo Freiburg
Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?
Wir sind eine informelle Gruppe (z.B. Nachbarschaftsgruppe)
Name
Lastenradkollektiv Zürich
Setzt du die Idee allein um oder sucht du noch Mitstreiter*innen?
Ich/wir setzen die Idee selbstständig um
Beschreibe den/die Ort(e)
Die Cargobike-Station kann im gesamten Pilotquartier flexibel umgesetzt werden. Denkbar wären Orte wie z.B. bei der Projektidee Bauteilelager Binz, neben bestehenden Veloabstellplätzen von Genossenschaften (bspw. BGW) oder auch auf dem Gelände von städtischen Wohnsiedlungen (Rebhügel).
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