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This idea is selected, subject to certain conditions

Die Idee ist in die nächste Runde gekommen aber die Fachjury legt fest, dass die Idee nur in Kombination mit der Idee Solidarische Landwirtschaft (https://mitwirken.stadt-zuerich.ch/processes/pilotquartier/f/664/proposals/2283) weitergeführt werden kann, um das volle Potenzial der Ansätze zu kombinieren.

Das Binz Quartier wird Dreh- und Angelpunkt für ein nachhaltiges und ineinandergreifendes Food Ökosystem, für alle

Avatar: Olivia Menzi Olivia Menzi

Idea selected – subject to conditions
Was soll entstehen?
Das Quartier Binz wird zum Dreh- und Angelpunkt für eine neuartige, integrierte Lösung, die verschiedene Ansätze rund um ein regionales und nachhaltiges Lebensmittelsystem miteinander verbindet. Ergänzt durch die systematische Nutzung von Lebensmittelüberschüssen aus Industrie, Produktion und Grosshandel. Im Zentrum steht die Frage, wie die Transformation im Bereich Ernährung konkret gelingen kann: Wie kann das Ernährungssystem neu gedacht und aufgebaut werden, damit es langfristig zukunftsfähig, resilient und robust ist? Wir brauchen ein System, dass auf die Probleme und Herausforderungen der aktuellen Zeit reagieren kann und Visionen für die Zukunft trotzdem ermöglicht. Heute existieren viele Visionen darüber, wie ein nachhaltiges Ernährungssystem in der Zukunft aussehen könnte. Was jedoch oft fehlt, sind die konkreten Zwischenschritte sowie Räume, in denen notwendige Kompromisse (Überschüsse werden mit eingebunden) und Übergangslösungen (nicht Bio/regenerative Produkte werden als Ergänzung eingebaut) praktisch erprobt werden können. Unser Ansatz setzt genau hier an: Was wäre, wenn wir bestehende und zukünftige Ideen nicht isoliert betrachten, sondern gezielt miteinander kombinieren und so weiterentwickeln, dass sie sich gegenseitig ergänzen, anstatt miteinander zu konkurrieren? Was wäre, wenn wir das System ganzheitlich denken und die Akteure über die gesamte Lebensmittelwertschöpfungskette inkl. Endkonsumenten zusammenbringen würden? Ziel ist es, im Quartier eine funktionierende Infrastruktur zu schaffen, die es der Bevölkerung, aber auch Organisationen wie Kitas, Schulen, Altersheimen und Gastronomiebetrieben ermöglicht, nachhaltig und – wenn möglich – regional einzukaufen. Dazu werden verschiedene Elemente miteinander verknüpft: - Offene Kühlschränke nach dem Prinzip von «Madame Frigo» als niederschwelliger Zugang zu Lebensmittelüberschüssen von Haushalten - Ein regionaler Produzentenmarkt sowie Food-Depotstellen - Ein Foodsave-Markt mit Gemüse, Früchten und weiteren überschüssigen Produkten aus der kompletten Lebensmittelwertschöpfungskette (Industrie, Produktion und Grosshandel) - Zugang zu Food-Upcycling-Produkte, also aus Überschüssen hergestellte Lebensmittel - Shared Kitchen mit Angebot für Sensibilisierung und Aufklärung zum Lebensmittelsystem: gemeinsames Verkochen von saisonalen Produkten und Überschüssen, Workshops zur Resteverwertung im Haushalt etc. - Integration von Urban Gardening Projekten vor Ort sowie Workshops zur Verarbeitung der so angebauten Lebensmittel - Sensibilisierung und Aufklärung: Durch Bildungsangebote und niederschwellige Formate soll das Bewusstsein für saisonale, regionale und ressourcenschonende Ernährung gestärkt werden. u.a. durch gemeinsame Kochevents, Informationsveranstaltungen mit Produzenten und ihren Produkten soll ein gemeinschaftliches Verständnis für die aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätze geschaffen werden. Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die soziale Dimension: Auch sozial schwächere Menschen sollen Zugang zu nachhaltigen Lebensmitteln erhalten. Denkbar ist ein Subventionsmodell, angelehnt an bestehende Beispiele wie in Vevey, bei dem Personen mit Krankenkassenvergünstigungen nachhaltige Lebensmittel zu reduzierten Preisen beziehen können.
Beispiel
Foodoo / Foodoo Outlet, Foodsave Markt foodsavemarkt.ch, Gemeinde Vevey: Vergünstigte Abgabe von nachhaltigen Produkten (Prozess via Krankenkassenvergünstigung), Madame Frigo (öffentliche Kühlschränke gehen Lebensmittelüberschüsse zu Hause), Lebensmittelabgabe 2.0, diverse Urban Gardening Projekte z.B. GARTE ÜBER DE GLEIS
Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?
Wir sind eine Organisation (z.B. Verein, Stiftung, Bildungseinrichtung, NGO)
Name
Verein Mehr als zwei / Olivia Menzi
Setzt du die Idee allein um oder sucht du noch Mitstreiter*innen?
Ich/wir suchen noch Mitstreiter*innen
Beschreibe den/die Ort(e)
Raum/Ladenfläche/öffentlicher Platz, der für Interessierte erreichbar und öffentlich zugänglich ist.
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