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{"body":{"de":"<xml><dl class=\"decidim_awesome-custom_fields\" data-generator=\"decidim_awesome\" data-version=\"0.12.6\">\n<dt name=\"textarea-1761573657182-0\">Was soll entstehen?</dt>\n<dd id=\"textarea-1761573657182-0\" name=\"textarea\"><div>Projektidee\nWir lancieren ein erstes Klima Grand Hotel für alle interessierten Menschen im Netto-Null Quartier. Umgekehrte Logik: Dieses Projekt findet nicht im Quartier statt, sondern für das Quartier, als ein Ort der Auszeit, für die Gemeinschaft und als Lernfeld für Menschen in Binz und Alt-Wiedikon. In diesem Commons-Ferienort wird konsequent aber genussvoll nach Netto Null gelebt und es ermöglicht den Gästinnen Erfahrungen, die nachhaltig in ihren Alltag wieder daheim verändern können. Gleichzeitig bietet es vielen Quartiersbewohnenden eine attraktive Alternative zum Ferienflug.\nDas Klima Grand Hotel ist Einstiegsdroge für ein grösseres Lernfeld: Die IG Klimagenossenschaft will langfristig eine richtige Klimagenossenschaft für das Zusammenleben in der Stadt Zürich aufbauen. Eine solche städtische Klimagenossenschaft verfügt über einen gemeinsamen Ferienort für die Genossenschafter*innen, der einfach erreichbar ist und eine Alternative für die vielen vereinzelten privaten Ferienhäuschen bietet. Für die Umsetzung einer Klimagenossenschaft in Binz Alt Wiedikon fehlt aktuell ein Baufeld sowie auch der politische Wille - aber irgendwo müssen wir ja anfangen, und warum nicht mit einem gemeinsam getragenen Netto Null-Ferienort? Die dazu gehörige Wohnsiedlung im Quartier folgt daraufhin automatisch. \nKernelemente\nWir wissen, dass Flugreisen einen massiven Teil der Emissionen ausmachen. Terran – also das bewusste Verzichten auf das Fliegen – ist in diesem Sinne das neue Vegan: ein gesellschaftlicher Trend, der jetzt maximale Förderung braucht, insbesondere in einer wohlhabenden Gesellschaft, die sich klimaverträgliche Lebensstile leisten kann. Im Kern geht es um das Aushandeln von Ressourcen innerhalb der Grenzen eines 1‑Planeten‑Lebensstils – und um die Frage, wie wir im Spannungsfeld zwischen Verbindlichkeit und Transparenz zu fairen, wirksamen Lösungen kommen.\nEntweder wird ein leerstehendes Hotel genutzt und steht für ein Jahr Bewohner*innen als Feriendestination sehr preisgünstig zur Verfügung oder es finden sich ausreichend Genossenschafterinnen und finanzielle Unterstützer*innen, um ein leerstehendes Hotel zu kaufen und entsprechend den Anforderungen um- und auszubauen. Die Subvention von Netto Null Quartier erlaubt den Aufbau einer Geschäftsstelle. Genossenschafts-Anteilsscheine erlauben die Miete/den Kauf, Umbau und Betrieb. Weitere Suventionen werden eingeholt, v.a. für spezifische Themen/Bereiche. \nGrundidee\nEin günstiger und lustvoller Ferienort, bei dem wir mitreden, mitbauen, mitverhandeln können! Aber er steht unter einer Satzung: Hier wird mit Ressourcen gemäss einem Planeten gelebt. Genau: nicht nur gewohnt, sondern gelebt. Mit allem, was dazu gehört. Hotelbesuchende nehmen an Sitzungen teil und arbeiten Teilzeit mit. Das ist Teil der Erholung, denn es entspricht dem langersehnten guten Gefühl, endlich mal was in Sachen Klimagerechtigkeit machen zu können: Give us a break! \nDer Hotelbetrieb ist als Genossenschaft organisiert, denn dadurch besteht mehr Verbindlichkeit, mehr Mitverantwortung, Mitsprache und Beteiligung. Klimagenossenschafterinnen erhalten für ihren Aufenthalt einen Spezialtarif und Vorrang in der Buchung. Darüber hinaus steht das Hotel auch nicht-Genossenschafter*innen offen, allerdings im Markt-orientieren Preissegment. \nOptional kann die Rezeption des Hotels im Netto Null Quartier ein Plätzchen finden, um einerseits wie ein Reisebüro Lust auf den entfernten Ferienort zu machen und um die Schlüssel und das gute Gefühl bereits ab Zürich mitzugeben.\nWirkung & Übertragbarkeit\nDie Wirkung ist vierfach: 1) Menschen fliegen weniger und verbringen ihre Ferien in einem nahgelegenen Ort, an dem sie selbst beteiligt sind, ergo: die Emmissionen im Quartier sinken 2) Diese Genossenschafter*innen brauchen kein eigenes, oft leerstehendes Ferienhaus - ein erheblicher materieller und energetischer Fussabdruck entfällt. 3) Wir lernen, wie Netto Null Leben schön sein kann, 4) Wir generieren Daten und Erkenntnisse, die den Aufbau einer Klimagenossenschafts-Siedlung fundiert vorbereiten.\nDas langfristige Ziel dabei bleibt die Umsetzung einer Klimagenossenschaft, wie es auch die politische Motion der Stadt Zürich verlangt. Das Element Commons-Ferienort ist ein Lernfeld, aber auch ein Katalysator für den Aufbau einer Klimagenossenschafts-Siedlung im Quartier Binz Alt-Wiedikon.</div></dd>\n<dt name=\"text-1761573773308-0\">Beispiel</dt>\n<dd id=\"text-1761573773308-0\" name=\"text\"><div>Grundlagen für die Idee liefert Neustart Schweiz mit ihren Berechnungen rund um die Realisierung einer klimagerechten Wohnsiedlung, sowie der Entwurf eines Grand Hotels à la P.M./Hans Widmer (https://www.watson.ch/wirtschaft/schweiz/712890524-wer-moechte-nicht-das-ganze-jahr-in-einem-grand-hotel-leben). Aktuell ist eine Motion für die Umsetzung einer klimagerechten Siedlung in der Stadtpolitik hängig. Für das Projekt an der Thurgauerstrasse der Wohnbaugenossenschaft mehr als wohnen wurde in einer Arbeitsgruppe ein Massnahmenpaket erarbeitet, in dem u.a. eine gemeinsame Feriendestination festgeschrieben wird. Als Vergleich: In den gängigen Genossenschaften (z.B. Kalkbreite Genossenschaft oder Kraftwerk) haben die Bewohnenden zwar eine eingeschränktere private Wohnfläche, jedoch gibt es viele Möglichkeiten, zusätzlich im Besitz einer Zweitwohnung oder Ferienwohnung zu sein, die nicht mit anderen Genossenschafter*innen geteilt wird. Selbstverständlich gibt es viele nachhaltige Hotel oder Hotels, die das „Netto-Null“-Prinzip (Net Zero) verfolgen oder bereits umsetzen. Während viele Hotels „klimaneutral“ durch Kompensation (Zertifikate-Kauf) sind, streben andere Netto-Null-Betriebe danach, ihre Emissionen von Bau über Betrieb bis Entsorgung zu minimieren. Für die zusätzlichen Komponenten a) genossenschaftlichen Mitgestaltung, b) Mitarbeit vor Ort und c) Lernmöglichkeiten in Sachen Klimagerechtigkeit gibt es aktuell kein konkretes Beispiel. Hotels, die auf Partizipation setzen und durch kulturelle oder gemeinschaftliche Veranstaltungen sich konstituieren oder erhalten, bzw. wirken: https://alpenhof.ai/ https://www.reginamuerren.ch/ Relais du châtelot, société coopérative https://www.hotellachauxdabel.ch/</div></dd>\n<dt name=\"select-1761574037657-0\">Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?</dt>\n<dd id=\"select-1761574037657-0\" name=\"select\"><div alt=\"option-2\">Wir sind eine informelle Gruppe (z.B. Nachbarschaftsgruppe)</div></dd>\n<dt name=\"text-1761573997544-0\">Name</dt>\n<dd id=\"text-1761573997544-0\" name=\"text\"><div>Verein IG Klimagenossenschaft • Durable Planung und Beratung GmbH Binzstrasse 12 • Barbara Emmenegger Soziologie&amp;amp;amp;amp;amp;Raum, Binzstrasse 29 • JEFF Zürich AG, Grubenstrasse 15 «Kommunikationspartner» • rao gmbh - Architektur, Zürich</div></dd>\n<dt name=\"select-1761574151252-0\">Setzt du die Idee allein um oder sucht du noch Mitstreiter*innen?</dt>\n<dd id=\"select-1761574151252-0\" name=\"select\"><div alt=\"option-1\">Ich/wir setzen die Idee selbstständig um</div></dd>\n<dt name=\"text-1761574183758-0\">Beschreibe den/die Ort(e)</dt>\n<dd id=\"text-1761574183758-0\" name=\"text\"><div>In den Schweizer Alpen</div></dd>\n</dl></xml>","machine_translations":{"en":"<xml><dl class=\"decidim_awesome-custom_fields\" data-generator=\"decidim_awesome\" data-version=\"0.12.6\">\n<dt: name=\"textarea-1761573657182-0\">What should be created?</dt>\n<dd id=\"textarea-1761573657182-0\" name=\"textarea\"><div>Project idea\nWe are launching the first Klima Grand Hotel for all interested people in the net-zero district. Reverse logic: This project does not take place in the neighborhood, but for the neighborhood, as a place of time-out, for the community and as a learning field for people in Binz and Alt-Wiedikon. In this commons holiday resort, net zero is lived consistently but enjoyably and it enables guests to have experiences that can change their everyday lives back home in the long term. At the same time, it offers many residents of the neighbourhood an attractive alternative to a holiday flight.\nThe Klima Grand Hotel is a gateway drug for a larger field of learning: The IG Climate Cooperative wants to build a real climate cooperative for coexistence in the city of Zurich in the long term. Such a municipal climate cooperative has a common holiday resort for the cooperative members, which is easily accessible and offers an alternative to the many isolated private holiday homes. For the implementation of a climate cooperative in Binz Alt Wiedikon, there is currently a lack of a construction site as well as the political will - but we have to start somewhere, and why not with a jointly supported net zero holiday resort? The associated housing estate in the neighbourhood will then automatically follow. \nCore elements\nWe know that air travel accounts for a massive share of emissions. Terran – i.e. the conscious renunciation of flying – is in this sense the new vegan: a social trend that now needs maximum support, especially in a wealthy society that can afford climate-friendly lifestyles. At its core, it is about negotiating resources within the boundaries of a 1-planet lifestyle – and about the question of how we can find fair, effective solutions in the area of tension between commitment and transparency.\nEither a vacant hotel is used and is available to residents as a holiday destination for a year at a very reasonable price, or there are enough cooperative members and financial supporters to buy an empty hotel and renovate and expand it according to the requirements. The subsidy from Netto Null Quartier allows the establishment of an office. Cooperative share certificates allow rent/purchase, conversion and operation. Further subsidies are obtained, especially for specific topics/areas. \nBasic idea\nA cheap and pleasurable holiday resort where we can have a say, build and negotiate! But it is subject to a statute: Here, people live with resources according to a planet. Exactly: not only accustomed, but lived. With everything that goes with it. Hotel visitors attend meetings and work part-time. This is part of the recovery, because it corresponds to the long-awaited good feeling of finally being able to do something about climate justice: Give us a break! \nThe hotel business is organised as a cooperative, because this means that there is more commitment, more co-responsibility, co-determination and participation. Climate cooperative members receive a special rate for their stay and priority in booking. In addition, the hotel is also open to non-cooperative members, but in the market-oriented price segment. \nOptionally, the hotel's reception can find a place in the Netto Null Quartier to whet the appetite for the distant holiday resort like a travel agency and to give the keys and the good feeling from Zurich.\nEffect & Transferability\nThe effect is fourfold: 1) People fly less and spend their holidays in a nearby place in which they themselves are involved, ergo: emissions in the neighbourhood fall 2) These cooperative members do not need their own, often vacant holiday home - a considerable material and energy footprint is eliminated. 3) We learn how net zero life can be beautiful, 4) We generate data and insights that prepare the construction of a climate cooperative settlement in a well-founded way.\nThe long-term goal remains the implementation of a climate cooperative, as also required by the political motion of the City of Zurich. The Commons holiday resort element is a learning field, but also a catalyst for the development of a climate cooperative settlement in the Binz Alt-Wiedikon district.</div></dd>\n<DT name=\"text-1761573773308-0\">example</dt>\n<dd id=\"text-1761573773308-0\" name=\"text\">The <div>basis for the idea is provided by Neustart Schweiz with its calculations for the realisation of a climate-friendly housing estate, as well as the design of a grand hotel à la P.M./Hans Widmer (https://www.watson.ch/wirtschaft/schweiz/712890524-wer-moechte-nicht-das-ganze-jahr-in-einem-grand-hotel-leben). Currently, a motion for the implementation of a climate-friendly settlement is pending in urban policy. For the project on Thurgauerstrasse of the housing cooperative mehr als wohnen, a package of measures was developed in a working group, in which, among other things, a common holiday destination is established. As a comparison: In the common cooperatives (e.g. Kalkbreite Genossenschaft or Kraftwerk), residents have a more limited private living space, but there are many opportunities to also own a second home or holiday apartment that is not shared with other cooperative members. Of course, there are many sustainable hotels or hotels that follow or are already implementing the \"net zero\" principle. While many hotels are \"carbon neutral\" through offsetting (certificate purchase), other net-zero operations are striving to minimize their emissions from construction to operation to disposal. There is currently no concrete example of the additional components a) cooperative co-creation, b) local cooperation and c) learning opportunities in climate justice. Hotels that focus on participation and constitute or maintain themselves through cultural or community events: https://alpenhof.ai/ https://www.reginamuerren.ch/ Relais du châtelot, société coopérative https://www.hotellachauxdabel.ch/</div></dd>\n<dt: name=\"select-1761574037657-0\">Are you an individual or part of a group?</dt>\n<dd id=\"select-1761574037657-0\" name=\"select\"><div alt=\"option-2\">We are an informal group (e.g. neighborhood group)</div></dd>\n<DT name=\"text-1761573997544-0\">Name</dt>\n<dd id=\"text-1761573997544-0\" name=\"text\"<div>>Verein IG Klimagenossenschaft • Durable Planung und Beratung GmbH Binzstrasse 12 • Barbara Emmenegger Sociology& amp; amp; amp; amp; Room, Binzstrasse 29 • JEFF Zürich AG, Grubenstrasse 15 «Communication Partner» • rao gmbh - Architecture, Zurich</div></dd>\n<dt: name=\"select-1761574151252-0\">Are you implementing the idea alone or are you still looking for comrades-in-arms?</dt>\n<dd id=\"select-1761574151252-0\" name=\"select\"><div alt=\"option-1\">I/we implement the idea independently</div></dd>\n<DT name=\"text-1761574183758-0\">Describe the place(s)</dt>\n<dd id=\"text-1761574183758-0\" name=\"text\"><div>In the Swiss Alps</div></dd>\n</dl></xml>"}},"title":{"de":"KLIMA GRAND HOTEL - Ferien Netto Null für Bewohner*innen von Binz und Alt-Wiedikon","machine_translations":{"en":"KLIMA GRAND HOTEL - Holidays net zero for residents of Binz and Alt-Wiedikon"}}}
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