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Kurzzusammenfassung

Das Projekt arbeitet mit Unternehmen im Quartier daran, Geschäftsreisen langfristig zu reduzieren. In partizipativen Formaten werden Routinen und Entscheidungslogiken verändert, um nachhaltige Alternativen zu etablieren. Ziel ist ein übertragbares Modell für eine klimafreundlichere Reisekultur.

Neue Wege zur Reduktion von Geschäftsflügen: Warum gelingt es einigen Organisationen, ihre Geschäftsflüge dauerhaft zu reduzieren und anderen nicht?

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Was soll entstehen?
Die Stadt Zürich will bis 2040 ihre Klimaneutralität erreichen. Doch der Netto-Null-Zwischenbericht der Stadt Zürich aus 2024 zeigt: Die ständig wachsende Zahl an Flugreisen gefährdet dieses Ziel nachhaltig. Das Pilotquartier kann hier seiner Vorreiterrolle gerecht werden, indem es neue Wege geht, um Flugreisen zu reduzieren. Solange politische Rahmenbedingungen keine neuen Anreize oder Regulatorien schaffen, kommt den Organisationen und Unternehmen eine zentrale Rolle zu, wenn es darum geht, einen Wandel in der Reisekultur einzuleiten. Dies zeigt unsere Studie von 2025, die wir für die Kantone Basel-Stadt, Genf und die Stadt Zürich durchgeführt haben. Wir möchten die gewonnenen Erkenntnisse nun gemeinsam mit Organisationen und Unternehmen im Pilotquartier (angefragt werden bspw. Stadtspital Triemli, Swisscom) umsetzen und neue Wege entwickeln, wie Geschäftsreisen langfristig reduziert werden können. Nachhaltige Reduktionen entstehen nicht durch einzelne Massnahmen oder Anreizsysteme allein, sondern dort, wo Organisationen ihre Entscheidungslogiken, Werte und Routinen im Umgang mit Geschäftsreisen verändern. Dies geschieht in partizipativen Formaten, in denen die zentralen Akteure der Organisation einbezogen werden. Ziel ist nicht nur, die Transformation der Reisekultur in den einzelnen Organisationen anzustossen, sondern mit diesem Pilotprojekt übertragbare Ansätze zu schaffen, die über das Quartier hinaus gehen. Zudem kann das Projekt auch über das organisationale Verhalten auf das private Flugverhalten der Mitarbeitenden ausstrahlen. Damit sollen unsere Interventionen einen Beitrag zum wichtigsten Gemeinwohl-Projekt unserer Tage — der Weg zu Netto-Null — und damit zu einem dringlichen gesellschaftlichen Wandel leisten.
Beispiel
Wir beschäftigen uns seit 2015 mit der Entwicklung und Implementierung von Prozessen, die in Organisationen zu einer nachhaltigen Reduktion von Flugreisen führen. Wir haben dies zunächst im universitären Rahmen (bspw. ETH Zürich) erfolgreich umgesetzt. Vergangenes Jahr wurde die gemeinnützige iilo GmbH von der Stadt Zürich und den Kantonen Basel-Stadt und Genf mit einer Studie beauftragt worden, die Erfolgsfaktoren und Barrieren bei der Reduktion von Geschäftsflügen in Organisationen klären sollte. Die Studienresultate liegen nun vor und wir denken, dass sie im Pilotquartier exemplarisch umgesetzt werden können. Die Bilder im Anhang geben einen Einblick in das Instrumentarium von iilo.
Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?
Wir sind ein Unternehmen (z.B. Start-Up, KMU)
Name
iilo GmbH
Setzt du die Idee allein um oder sucht du noch Mitstreiter*innen?
Ich/wir setzen die Idee selbstständig um
Beschreibe den/die Ort(e)
Organisationen Pilotquartier Netto Null
iilo_Beispiele Reduktion Geschäftsflüge_Toolbox FlyingLess.pdf
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Executive Summary Interviews Reduktion Geschäftsflüge_S. Görlinger_iilo_Dez2025_de.pdf
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