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Diese Idee kommt weiter mit Auflage

Die Idee ist in die nächste Runde gekommen aber die Fachjury legt fest, dass die Idee nur in Kombination mit der Idee Das Binz Quartier wird Dreh- und Angelpunkt für ein nachhaltiges und ineinandergreifendes Food Ökosystem, für alle (https://mitwirken.stadt-zuerich.ch/processes/pilotquartier/f/664/proposals/2343) weitergeführt werden kann, um das volle Potenzial der Ansätze zu kombinieren.

Solidarische Landwirtschaft ins Binzquartier holen

Avatar: Hanna Hanna

Idee kommt weiter mit Auflage
Was soll entstehen?
Wir möchten, dass das Konzept der solidarischen Landwirtschaft (Solawi) als ökologischer und sozialer Baustein der Ernährungswende im Quartier gut sichtbar und für die Quartierbewohnenden einfach zugänglich wird. Die solidarische Landwirtschaft leistet einen konkreten Beitrag, die Treibhausgasemissionen durch die Lebensmittelproduktion zu reduzieren: durch regionalen, klimaschonenden Anbau mit viel Handarbeit, durch aktive Bodenpflege und Humusaufbau sowie durch biodiversitätsfördernde Methoden wie Agroforst. Da Produktion und Bedarf direkt aufeinander abgestimmt sind, wird Food Waste an der Quelle vermieden. Gleichzeitig ermöglicht Solawi echte Teilhabe: Stadtbewohner:innen sind nicht nur Konsument:innen, sondern Mittragende eines landwirtschaftlichen Betriebs. So entsteht Identifikation – das Quartier wird Mitproduzent seiner Lebensmittel. In Zürich bestehen bereits funktionierende Strukturen, etwa durch ortoloco und weitere Initiativen im Netzwerk Solawi Züri. Im Pilotquartier Binz soll dieses Angebot sichtbarer und breiter zugänglich werden. Geplant ist ein ansprechender Depotstandort in einem Ladenlokal, das nicht nur als Verteilstelle dient, sondern auch als Vernetzungs- und Informationsort für nachhaltige Ernährung. Food Coops, Foodsharing, Gemeinschaftsgärten und Solawis ergänzen sich als zentrale Bausteine einer klimaneutralen und zukunftsfähigen Ernährung. Das Ladenlokal soll diese Initiativen zusammenbringen, Synergien fruchtbar machen und als Anlaufstelle für Austausch, Kooperation und gemeinschaftliches Engagement dienen. Darüber hinaus möchten wir im Ladenlokal niederschwellige Bildungs- und Informationsangebote zur nachhaltigen Ernährung schaffen. Das Angebot richtet sich sowohl an Familien im Quartier als auch an Passant:innen in der Mittagspause.
Beispiel
Das Quartierdepot Bucheggplatz verfolgt einen ähnlichen Ansatz. Wir möchten den Ort aber vielfältiger und für alle zugänglicher gestalten. Auch punktuell Veranstaltungen zum Thema Ernährung und Landwirtschaft sind denkbar.
Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?
Wir sind eine Organisation (z.B. Verein, Stiftung, Bildungseinrichtung, NGO)
Name
ortoloco
Setzt du die Idee allein um oder sucht du noch Mitstreiter*innen?
Ich/wir suchen noch Mitstreiter*innen
Beschreibe den/die Ort(e)
Raum/Ladenfläche wird benötigt. Kann an zum Beispiel ein GZ angeschlossen sein.
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