Skip to main content

Cookie settings

We use cookies to ensure the basic functionalities of the website and to enhance your online experience. You can configure and accept the use of the cookies, and modify your consent options, at any time.

Essential

Preferences

Analytics and statistics

Marketing

Show automatically-translated text Warning: Content might be automatically translated and not be 100% accurate.
Open the map in fullscreen

Nutzungs-Terminkontrakte (Time-Based Usage Contracts)

Avatar: Atelier Anachron Atelier Anachron

Was soll entstehen?
Nutzungs-Terminkontrakte zur Erhöhung der Belegungsdichte und Rentabilität im Bestand: Zur Erreichung des Netto-Null-Ziels und zur Entlastung des Wohnungsmarkts braucht es Instrumente, die den bestehenden Gebäude- und Flächenbestand wirksam aktivieren. Das vorgeschlagene Pilotprojekt zielt auf die Entwicklung eines solchen Instruments: Nutzungs-Terminkontrakte, die Belegungsdichte systematisch erhöhen und Mobilität im Bestand ermöglichen – ohne Neubau und ohne Verdrängung. Nutzungs-Terminkontrakte sind zeitlich definierte, nutzungsbezogene Vereinbarungen, die das Recht zur Nutzung einer Wohn- oder Bürofläche über einen festgelegten Zeitraum regeln und Optionen für Anpassung, Reduktion oder Tausch bei veränderten Lebens- oder Arbeitsphasen vorsehen. Gehandelt wird ausdrücklich nicht das Gebäude oder der Boden, sondern die Nutzung über Zeit. Das Instrument ist damit klar von spekulativen Finanzprodukten abgegrenzt und dient ausschliesslich der effizienten Organisation bestehender Flächen. Finanztechnisch ermöglichen Nutzungs-Terminkontrakte eine Trennung von Substanzwert und Nutzungswert. Während der bauliche Bestand langfristig stabil bleibt, wird die Nutzung zeitlich organisiert und bewertbar. Dadurch entstehen Anreize, Flächen bei Unterbelegung freizugeben oder neu zuzuordnen, anstatt sie dauerhaft zu blockieren. Die Folge ist eine höhere Auslastung von Wohn- und Büroflächen, eine Verlängerung der Nutzungsdauer des Bestands sowie eine signifikante Reduktion grauer Emissionen. Es erfolgt eine finanzielle Aufwertung des Bestandes im Vergleich zum Neubau. Die finanzielle Sicherheit wird auf der Nutzerseite erhöht, in dem besser auf Rückströme und die getätigten Investitionen der Eigenmittel Einfluss genommen werden kann. Die Eigentümerschaft profitiert von einer besseren Planbarkeit, flexibel anpassbare Modelle sind vorstellbar. Das Pilotprojekt verfolgt das Ziel, dieses Instrument unter politischer und gesellschaftlicher Aufsicht zu erproben und weiterzuentwickeln, sodass es als nicht-spekulatives, ESG-konformes Produkt für den privatwirtschaftlichen Markt geeignet ist. Institutionelle Akteure aus der Finanz- und Versicherungswirtschaft können als Entwicklungspartner beitragen, indem sie langfristig stabile, nutzungsbasierte Finanzierungsmodelle testen. Die Stadt Zürich übernimmt eine moderierende Rolle, um Wirkung, Akzeptanz und Skalierbarkeit des Instruments zu evaluieren und damit einen übertragbaren Beitrag zur Erhöhung der Belegungsdichte im Bestand zu leisten.
Beispiel
Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?
Wir sind ein Unternehmen (z.B. Start-Up, KMU)
Name
Atelier Anachron KLG
Setzt du die Idee allein um oder sucht du noch Mitstreiter*innen?
Ich/wir suchen noch Mitstreiter*innen
Beschreibe den/die Ort(e)
Projektperimeter, Quartier Binz, Stadt Zürich
Comment

Confirm

Please log in

The password is too short.

Share