Unfortunately, this idea was not selected

Unfortunately, the idea did not receive enough votes in the poll and will therefore not proceed to the next phase.

However, the project team and the City of Zurich are reviewing all submitted ideas once again to identify potential synergies with other projects. Perhaps your idea could be implemented even without additional support? Please consider whether you would like to pursue the idea further.

If you’d like to continue getting involved in the pilot neighbourhood, you can also help develop one of the 26 selected ideas. To do so, contact the idea proposers directly or write to mitmachen@pilotquartier.ch.

Nutzungs-Terminkontrakte NTK

Idea not chosen
Was soll entstehen?
Zur Erreichung des Netto-Null-Ziels und zur Entlastung des Wohnungsmarkts liegt der grösste Hebel nicht im Neubau, sondern in der besseren Nutzung des bestehenden Gebäude- und Flächenbestands, der heute oft strukturell unterbelegt ist. Wohnungen sind zu gross für einzelne Haushalte, Büroflächen werden nicht kontinuierlich genutzt, während gleichzeitig erhebliche Ressourcen in neue Gebäude investiert werden. / Das vorgeschlagene Pilotprojekt setzt genau hier an und entwickelt ein konkretes Instrument: Nutzungs-Terminkontrakte, die Belegungsdichte erhöhen und Mobilität im Bestand ermöglichen – ohne Neubau und ohne Verdrängung. Nutzungs-Terminkontrakte sind zeitlich definierte, nutzungsbezogene Vereinbarungen, die das Recht zur Nutzung einer Wohn- oder Bürofläche über eine festgelegte Laufzeit regeln und Optionen zur Anpassung, Reduktion oder zum Tausch bei veränderten Lebens- oder Arbeitsphasen vorsehen. Vergleichbar mit einem Leasing-Modell wird nicht das Objekt erworben, sondern das Recht, Raum über Zeit zu nutzen – mit klar definierten Konditionen und Optionen am Ende der Laufzeit. Gehandelt wird nicht das Gebäude oder der Boden, sondern die Nutzung; der Termin definiert die Nutzung, nicht den Handel. / Das Instrument ist klar von spekulativen Finanzprodukten abgegrenzt und dient der effizienten Organisation bestehender Flächen. Finanztechnisch trennt es Substanzwert und Nutzungswert: Der bauliche Bestand bleibt langfristig stabil, während die Nutzung zeitlich organisiert, bewertbar und anpassbar wird. Dadurch entstehen Anreize, unterbelegte Flächen freizugeben und neu zuzuordnen, anstatt sie dauerhaft zu blockieren. / Dies führt zu einer höheren Auslastung von Wohn- und Büroflächen, verlängert die Nutzungsdauer des Bestands und reduziert graue Emissionen signifikant. Gleichzeitig entsteht ein wirtschaftlicher Mehrwert: Die bessere Nutzung wertet den Bestand gegenüber dem Neubau auf, erhöht die Planbarkeit für Eigentümerschaften, schafft stabilere, nutzungsbasierte Erträge für institutionelle Akteure und ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern mehr räumliche und finanzielle Flexibilität. / Das Pilotprojekt verfolgt das Ziel, Nutzungs-Terminkontrakte unter politischer und gesellschaftlicher Aufsicht zu erproben und als nicht-spekulatives, ESG-konformes Instrument für den privatwirtschaftlichen Markt weiterzuentwickeln. Institutionelle Akteure aus der Finanz- und Versicherungswirtschaft können als Entwicklungspartner langfristig stabile, nutzungsbasierte Finanzierungsmodelle testen, während die Stadt Zürich eine moderierende Rolle übernimmt, um Wirkung, Akzeptanz und Skalierbarkeit zu evaluieren und einen übertragbaren Beitrag zur Erhöhung der Belegungsdichte im Bestand zu leisten.
Beispiel
Bist du eine Einzelperson oder Teil einer Gruppe?
Wir sind ein Unternehmen (z.B. Start-Up, KMU)
Name
Atelier Anachron KLG
Setzt du die Idee allein um oder sucht du noch Mitstreiter*innen?
Ich/wir suchen noch Mitstreiter*innen
Beschreibe den/die Ort(e)
Gemäss Projektperimeter, auf Quartier bezogen und auf Stadt / Kanton skalierbar, Akteur:innen aus Finanz- und Versicherungsdienstleistung, städtische Stellen, Stiftungen oder Private, die Erfahrungen bezüglich rechtlicher Beratung und Pilotobjekte anbieten können.
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